24h-Rennen Nürburgring 2018

ADAC Zurich 24h-Rennen Nürburgring 2018 – Ein Wochenende in der Grünen Hölle

 


Freitag: Anreise zum Nürburgring

Bereits am Donnerstag fanden die ersten freien Trainings und das Qualifying 1 statt. Am Freitag waren wir, nach einer etwa 500km langen Anreise, dann auch pünktlich zum Qualifying 2 an der Strecke. Wie auch letztes Jahr sollte der Streckenabschnitt „Brünnchen“ wieder unsere Basis darstellen. Bei strahlendem Sonnenschein rauschten die Rennboliden zur Top 30 Qualifikation in der Grünen Hölle an uns vorbei. Die Stimmung hier ist schon einmalig: Die eingefleischten Fans campen direkt an der Rennstrecke, oder auf den umliegenden Campingplätzen. Neben riesigen Zelt-Städten, unzähligen Feuerstellen, lauten Musikanlagen und Lichteranlagen stehen auch zum Teil meterhohe Gerüste als Aussichtspunkte an der Strecke verteilt. Das nenne ich wahre Leidenschaft und Liebe für den Motorsport! Abends ging es dann noch auf die Rennstrecke, denn nach dem letzten Lauf am Freitag öffnen die Streckenposten die Zugänge. Begleitet von viel Feuerwerk und Pyro-Technik, sowie lautstarker Musik neigte sich der Tag so allmählich dem Ende zu.

ADAC Zurich 24h-Rennen Nürburgring 2018 – Ein Wochenende in der Grünen Hölle

Grünes Idyl: Der Campingplatz Brünnchen

 

ADAC Zurich 24h-Rennen Nürburgring 2018 – Ein Wochenende in der Grünen Hölle

Nach der langen Anreise wohl verdient: Grillen

 

ADAC Zurich 24h-Rennen Nürburgring 2018 – Ein Wochenende in der Grünen Hölle

Auf dem Weg zum Qualifying 2, vorbei am Zeltlager direkt am Brünnchen

 

ADAC Zurich 24h-Rennen Nürburgring 2018 – Ein Wochenende in der Grünen Hölle

Am Brünnchen angekommen

 

ADAC Zurich 24h-Rennen Nürburgring 2018 – Ein Wochenende in der Grünen Hölle

Machte beim Qualifying leider keine gute Performance: Audi Motorsport

 

ADAC Zurich 24h-Rennen Nürburgring 2018 – Ein Wochenende in der Grünen Hölle

19 Uhr: Tore auf! Jetzt dürfen die Fans auf die Strecke

 

ADAC Zurich 24h-Rennen Nürburgring 2018 – Ein Wochenende in der Grünen Hölle

Die Wippermann-Kurve

ADAC Zurich 24h-Rennen Nürburgring 2018 – Ein Wochenende in der Grünen Hölle

 

ADAC Zurich 24h-Rennen Nürburgring 2018 – Ein Wochenende in der Grünen Hölle

 

ADAC Zurich 24h-Rennen Nürburgring 2018 – Ein Wochenende in der Grünen Hölle

 

ADAC Zurich 24h-Rennen Nürburgring 2018 – Ein Wochenende in der Grünen Hölle

 

ADAC Zurich 24h-Rennen Nürburgring 2018 – Ein Wochenende in der Grünen Hölle

 

ADAC Zurich 24h-Rennen Nürburgring 2018 – Ein Wochenende in der Grünen Hölle

Feuerwerk und Pyros gehören an einem Freitag Abend seit eh und je dazu

 


Samstag: Gentlemen, Start Your Engines!

Der Samstag begann früh. Bis zum Rennstart war noch viel Zeit, aber die Plätze an der Strecke sollte man trotzdem rechtzeitig reservieren. Kurz vor Rennstart veranstalten die Hersteller und Sponsoren noch besondere Fahrten. Zu den Highlights zählten hier die verschiedenen Herstellerparaden, eine Drift-Einlage der Red Bull Drift Brothers, sowie der Porsche 919 Hybrid Evo und der historische Porsche 956 C. Als es dann um 15:30 Uhr endlich losgehen sollte, stieg die Spannung ins unermessliche. Etwa sechs Minuten später zog das Feld der GT3 Fahrzeuge ein erstes Mal an uns vorbei, kurze Zeit später das restliche Feld. Nach und nach schloßen die GT3 Fahrzeuge auf die anderen Fahrzeugen auf: Jetzt wurde es spannend. Auf der doch sehr engen Fahrbahn zogen die GT3 Fahrzeuge mit waghalsigen Überholmanövern an den unterlegeneren vorbei. Action pur! Im Brünnchen blieb es zunächst ruhig, die Ausfälle und Abflüge geschahen an anderer Stelle. Gegen Abend wollten wir uns das Renngeschehen aus weiteren Perspektiven anschauen und so verließen wir das Brünnchen und wanderten Richtung Wippermann-Kurve. Kurz nach Mitternacht ging es dann wieder Richtung Campingplatz: Energie tanken für den nächsten Tag! Das der Sonntag abenteuerlich werden würde, war uns im Vorweg schon bekannt. Regen gehört seit eh und je zum Renngeschehen rund um das 24h-Rennen am Nürburgring dazu. Doch in diesem Jahr sollte der Regen schon am Samstag Abend einsetzen und er hatte noch eine besondere Überraschung im Schlepptau: Gewitter. Gegen 1:30 Uhr in der Nacht dann die Aufforderung der Security auf dem Campinggelände: „Zelte abbauen wenn möglich und bitte im Auto schlafen, wir erwarten sehr starkes Unwetter mit möglichen Blitzeinschlägen, rund um die Rennstrecke.“ Gesagt, getan. Während am Horizont es schon begann zu wetterleuchten, bauten wir in Windeseile die Zelte ab und schafften das ganze Zeug in unsere Autos.

 

ADAC Zurich 24h-Rennen Nürburgring 2018 – Ein Wochenende in der Grünen Hölle

Pünktlich um 15:30 Uhr beginnt das Rennen

 

ADAC Zurich 24h-Rennen Nürburgring 2018 – Ein Wochenende in der Grünen Hölle

Rennaction pur! Spannende Überholmanöver sind im Brünnchen keine Seltenheit

 

ADAC Zurich 24h-Rennen Nürburgring 2018 – Ein Wochenende in der Grünen Hölle

 

ADAC Zurich 24h-Rennen Nürburgring 2018 – Ein Wochenende in der Grünen Hölle

 

ADAC Zurich 24h-Rennen Nürburgring 2018 – Ein Wochenende in der Grünen Hölle

 

ADAC Zurich 24h-Rennen Nürburgring 2018 – Ein Wochenende in der Grünen Hölle

Als die Nacht anbricht, lodern viele Feuer entlang der Strecke

 

ADAC Zurich 24h-Rennen Nürburgring 2018 – Ein Wochenende in der Grünen Hölle

Damit man nichts verpasst: Livestream schauen direkt an der Strecke

 

ADAC Zurich 24h-Rennen Nürburgring 2018 – Ein Wochenende in der Grünen Hölle

Ruhe vor dem Sturm: Campingplatz-Romantik nach einem langen Tag an der Strecke

 


Sonntag: Spannende Schlussphase

Die Nacht verlief abenteuerlich und kurz. Die gesamte Nacht regnete, blitze und stürmte es. Schnell also nochmal an die Rennstrecke für einen letzten Blick, ehe es schon wieder nach Hause ging.

Wie ging das Rennen denn nun eigentlich aus? Bis dreieinhalb Stunden vor Rennende hatte alles nach einem Sieg für Mercedes ausgesehen. Der Rennabbruch wegen des starken Unwetter führte anschließend in der Schlussphase zu einem Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Mercedes und Porsche. Letztendlich schaffte es der Porsche, mit der Startnummer 911, an dem bis dahin führenden Mercedes vorbei und sicherte so den ersten Sieg für Porsche am Nürburgring seit 2011. Herzlichen Glückwunsch an das Manthey-Team und die Fahrer Fred Makowiecki, Nick Tandy, Patrick Pilet und Richard Lietz.

Bis nächstes Jahr!

ADAC Zurich 24h-Rennen Nürburgring 2018 – Ein Wochenende in der Grünen Hölle

Das diesjährige Siegerauto: Der Manthey Porsche mit der Startnummer 911

Teile diesen Beitrag

Schreibe ein Kommentar

Pflichtfelder *

Input your search keywords and press Enter.